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Dokumentarvideo aus vorhandenem Material

Aus einem Text wird ein kurzer Film.

Ein Fachartikel, eine Studie, ein Messwertbericht — Material, das gelesen werden müsste und deshalb selten gelesen wird. Ich mache daraus ein Video von ein bis zwei Minuten, bei dem jede Einstellung auf ihre Quelle zurückgeführt werden kann.

Das ist keine Filmproduktion im großen Sinn. Es ist ein sauber dokumentierter Schnitt, schnell genug, dass er sich auch für einen einzelnen Beitrag lohnt.

Deutsch, Sprecherstimme inklusive Untertitel als Datei und eingebrannt Fünf Produktionsdokumente KI-Material sichtbar gekennzeichnet

Was Sie bekommen

Drei Dinge, und alle drei gehören zusammen. Der Film allein wäre wenig wert, wenn niemand nachvollziehen kann, woher seine Bilder und Sätze stammen.

01

Der Film

Ein bis zwei Minuten, 1080p, deutsche Sprecherstimme. Untertitel liegen als SRT und VTT bei und sind zusätzlich ins Bild geschnitten — für die Feeds, in denen der Ton ausbleibt.

02

Der Nachweis

Fünf Arbeitsmappen halten fest, was tatsächlich im Film liegt: Schnittfolge, Quellen, gesprochener Text, mögliche Realaufnahmen und die gesendete Fassung. Timecodegenau, ohne nachträgliche Erzählung.

03

Der Rückweg

Endcard, Bildnachweise und Beschreibungstext führen zurück auf Ihren Beitrag. Das Video ist das, was geteilt wird; gelesen wird danach das Original.

Der Ablauf

Fünf Schritte, jeder für sich prüfbar. Zwischen Schritt zwei und drei liegt der Punkt, an dem Sie mitreden — danach wird nur noch ausgeführt, was dort steht.

  1. SCHRITT 1

    Die Quelle wird eingefroren

    Ihre Seite wird einmal vollständig gesichert: Text, Tabellen, Bilder, ein Prüfwert über den ganzen Bestand. Ab hier arbeitet alles gegen diese Kopie, nicht gegen eine Seite, die sich morgen ändert.

  2. SCHRITT 2

    Ein Szenenplan entsteht

    Aus der Quelle wird ein Vorschlag: acht bis zwölf Szenen, je ein Satz Sprechertext, je ein Bildgedanke. Jede Szene nennt die Textstelle und das Bild, auf die sie sich beruft.

  3. SCHRITT 3 — hier entscheiden Sie

    Sie lesen gegen

    Sätze umschreiben, Reihenfolge ändern, eine Szene streichen, ein eigenes Bild nachreichen. Erst wenn der Plan stimmt, wird Material erzeugt — vorher entsteht weder Bild noch Ton.

  4. SCHRITT 4

    Stimme, Bilder, Bewegung

    Der Sprechertext wird eingesprochen und Wort für Wort zeitlich vermessen — daher stimmen die Untertitel. Wo es kein Archivbild gibt, entsteht eines; es trägt dann sichtbar den Hinweis „KI-Generiert“.

  5. SCHRITT 5

    Schnitt und Papiere

    Der Film wird geschnitten, mit Endcard und Bildnachweisen versehen. Anschließend werden die Produktionsdokumente aus dem gerenderten Ergebnis gezogen — nicht aus dem Plan, sondern aus dem, was wirklich entstanden ist.

Eine Arbeitsprobe

Ein Fachbeitrag über die Strahlenforschung nach Hiroshima — dicht, bebildert, und für die meisten Leser zu lang. Daraus wurde ein Film von einer Minute sechsundzwanzig.

1:26 Laufzeit, 30 fps
8 Szenen
18 nachgewiesene Cues
7 Dokumente im Ordner

Warum überhaupt ein Video

Nicht, weil Video besser wäre als Text. Sondern weil ein Video weitergereicht wird und ein Fachartikel nicht.

Eine Datei, überall dieselbe

Neunzig Sekunden, hochkant oder quer, mit eingebrannten Untertiteln. Dieselbe Datei liegt auf YouTube, LinkedIn, Mastodon, im Newsletter und im Artikel selbst. Kein Zuschnitt pro Plattform, kein Einbettungscode, der irgendwann bricht.

Der Weg zurück ist eingebaut

Endcard mit Adresse, Bildnachweise, ein vorbereiteter Beschreibungstext mit dem Link auf den Beitrag. Wer nach dem Film mehr wissen will, findet die Langfassung — und das ist der eigentliche Zweck.

Anfragen

Am hilfreichsten ist der Link auf den Text, aus dem etwas werden soll, und ein Satz dazu, wen er erreichen müsste. Daraus lässt sich meist schon sagen, ob es sich lohnt.

Michael Roland
kontakt@dokuschnitt.de

Ich mache das neben anderer Arbeit und nehme entsprechend wenig gleichzeitig an. Wenn es gerade nicht passt, sage ich das lieber, als zu spät zu liefern.